Die Jugendmigrationsdienste (JMD) des IB
Die Jugendmigrationsdienste (JMD) des IB sind ein Angebot der Jugendsozialarbeit. Die Beratung richtet sich an junge Menschen mit Migrationsbiografie vom 12. bis zum vollendeten 27. Lebensjahr – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Sie umfasst im Wesentlichen Beratung und Begleitung beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf, aber auch Unterstützung bei anderen Lebensfragen. Dies geschieht durch vielfältige Methoden der Einzelberatung und Gruppenarbeit sowie durch das Verfahren des Case Managements.
Die Beratungsdienste der JMD werden als Bundesprogramm im Rahmen des „Kinder- und Jugendplans“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Der Internationale Bund setzt das Bundesprogramm an mehr als 90 Standorten in Deutschland um. Weitere Infos zum JMD finden sich auf dem trägergruppenübergreifenden JMD-Portal.
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Das Bundesprogramm besteht seit 2004 unter dem Namen „Jugendmigrationsdienste“, hat jedoch eine Vorgeschichte von mehreren Jahrzehnten. In den vergangenen Jahren wurde die Arbeit der JMD um den Aufgabenbereich „JMD im Quartier“ und das Modellprojekt „Digital-hub” erweitert, sowie um das JMD-Programm „Respekt Coaches“, das an Kooperationsschulen umgesetzt wird.
Die Arbeit der JMD fußt auf den Prinzipien der Jugendsozialarbeit
- Freiwilligkeit
Die jungen Menschen suchen den JMD freiwillig auf und können die Beratung jederzeit und sanktionsfrei abbrechen. Das Angebot ist für sie kostenlos. - Vertrauen
Die Begleitung und Beratung der jungen Menschen basiert auf vertrauensvoller Beziehungsarbeit zwischen der JMD-Fachkraft und den Ratsuchenden. - Empowerment
Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten ressourcenorientiert und unterstützen die jungen Menschen dabei, ihre eigenen Ziele und Wünsche zu verfolgen. - Partizipation
Die JMD stärken mit ihrem Angebot die Kompetenzen und Fähigkeiten der jungen Menschen. Dabei lernen die Jugendlichen Möglichkeiten der Mitbestimmung kennen und Wege, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Auf diese Weise werden demokratische Strukturen individuell erlebbar.


