JMD-Modellprojekt digital-hub
Das Leben gerade junger Menschen spielt sich immer mehr im digitalen Raum ab- dies verlangt auch von Angeboten wie den Jugendmigrationsdiensten, die sich an junge Menschen richten, dort präsent und ansprechbar zu sein. Mit der JMD4you-Online-Beratung ist es bereits seit vielen Jahren möglich, die Beratung der JMD datenschutzsicher digital in Anspruch nehmen zu können. Mail- und Chatberatung sowie ein Rückrufservice stehen zur Verfügung.
Nach dig.it und JMD.digital (JMDonLänd)hat nun ein weiteres JMD-Modellprojekt zum Ziel, die digitalen Zugangswege in der JMD-Beratung zu erweitern und zu vereinfachen, aber auch die Rahmenbedingungen für Ratsuchende und Berater*innen zu verbessern.

Laufzeit und Finanzierung
Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.04.2024-31.03.2025) und wird finanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), mit einer Kofinanzierung durch das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Das Projekt wird zentral koordiniert durch das trägerübergreifende Servicebüro Jugendmigrationsdienste in Bonn. Hier können zudem weitere Infos zu Vorgänger-Projekten gefunden werden.
Standorte
Bundesweit sind 24 Modellstandorte beteiligt, von denen sechs zur Freien Trägergruppe gehören. Die Standorte Nordfriesland/ Husum, Leipzig, Pforzheim, Fürth, Groß-Gerau und Berlin-Neukölln sind ausgewählt worden und beschäftigen jeweils eine Fachkraft, die im Projekt tätig ist.
Projektmaßnahmen
Das Modellprojekt gliedert sich in vier Projektmaßnahmen. Zwei dieser Maßnahmen werden außerdem wissenschaftlich begleitet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Multiplikation in die JMD-Landschaft.
